Ordinationsgemeinschaft für Radiologie - Dr. med. Dieter Lungenschmid
Date:August 18, 2017

Knochendichtemessung

Als Knochendichtemessung, auch Osteodensitometrie, werden medizinisch-technische Verfahren bezeichnet, die zur Bestimmung der Dichte bzw. des Kalksalzgehaltes des menschlichen Knochens dienen. In unserer Praxis verwenden wir das Verfahren Dual-Röntgen-Absorptiometrie (DEXA) mit dem speziellen Softwarezusatz TBS (Trabecular Bone Score).

Das Verfahren dient zur Diagnose und Kontrolle einer Osteoporose und anderer Knochenstoffwechselstörungen mit erhöhtem Risiko eines Knochenbruchs. Hiervon sind vor allem Frauen nach den Wechseljahren, Männer über 50 Jahre, Raucher, Alkoholiker und Menschen mit Mangelernährung bzw. vermindertem Vitamin-D-Spiegel betroffen. Auch bestimmte Erkrankungen wie die Schilddrüsenüberfunktion oder Medikamente begünstigen den Substanzverlust der Knochen.

Das DEXA-Verfahren eignet sich beispielsweise auch zur Bestimmung der Körperzusammensetzung aus Knochen-, Fett- und Muskelmasse.

In Kooperation mit Fr. Dr. Claudia GÖTSCH (FÄ für Innere Medizin, Osteologin DVO, Endokrinologin) und Fr. Dr. Birgit ALEXANDER-SUITNER bieten wir seit Juli 2017 Knochendichtemessungen an.

Dr. Claudia Götsch
Website: www.osteoporose-therapie.at 
Informationen zur Kooperation: Knochendichtemessungen

VERRECHNUNG

Die Patienten erhalten von uns, eine Honorarnote:
a) für die Radiologische Leistung der Knochendichtemessung
b) für die privatradiologische Leistung inklusive internistischem Konsilium, persönlicher
Befundbesprechung und Erstellen einer individuellen Therapieempfehlung in Kooperation mit Fr. Dr. Claudia Götsch (FÄ für Innere Medizin, Osteologin DVO, Endokrinologin).

BEWILLIGUNGSPFLICHT vor Einreichung der Honorarnoten bei der gesetzlichen Krankenkasse
Generell wird von den gesetzlichen Krankenversicherungsanstalten alle 3 Jahre eine Knochendichtemessung bewilligt. Ausnahmen sind Patienten mit diagnostizierter medizinischer Notwendigkeit.
Wir ersuchen daher alle Patienten, sich VOR der Untersuchung bei uns, die Bewilligung bei der zuständigen Krankenversicherungsanstalt einzuholen.
Zum Vorteil der Patienten, da dadurch die teilweise Rückerstattung der gestellten Honorarnoten gewährleistet ist (der Selbstbehalt ist pro Kassa unterschiedlich).

Für Patienten der BVA Versicherung ist die bestätigte Bewilligung auf der Zuweisung verpflichtend, da die radiologische Leistung per e-card abgerechnet werden kann (Kassenvertrag). Die Patienten erhalten somit nur die Honorarnote für die privatradiologische Leistungen, die vom Patienten selbst bei der BVA eingereicht werden muss.

Frauen ab dem 65.LJ und Männer ab dem 70. LJ sind frei von der Bewilligungspflicht, können allerdings ebenfalls nur alle 3 Jahre eine Knochendichtemessung bei der gesetzlichen Krankenversicherungsanstalt einreichen, sofern keine medizinische Notwendigkeit diagnostiziert ist.